Rendite-Rechner: Was macht dein Sparplan mit Zinseszins?

Ermittle in zwei Minuten, wie aus deiner monatlichen Sparrate über die Jahre Vermögen wird, mit Endkapital, eingezahlter Summe und dem Wertzuwachs durch Zinseszins. Kostenlos, ohne Anmeldung, mit offengelegten Annahmen und ohne Renditeversprechen.

Deine Angaben

Der Betrag, den du jeden Monat gleichbleibend anlegst.

J.
%

Laufzeit in Jahren und die erwartete jährliche Rendite. Vorsichtig kalkulieren, die Rendite ist eine Annahme, keine Garantie.

Einmalbetrag, mit dem du startest, falls vorhanden. Sonst leer lassen.

Dein Ergebnis

Voraussichtliches Endkapital

95.772 €

Voraussichtliches Endkapital nach 20 Jahren bei angenommenen 5 % Rendite p. a. (Annahme, keine Garantie).

Eingezahlte SummeWertzuwachs
Eingezahlte Summe 53.000 €5.000 € Startkapital + 200 € × 240 Monate.
Wertzuwachs (Zinseszins) 42.772 €Zinseszins-Anteil: rund 45 % des Endkapitals.
Wie rechnet der Rechner?
  • Monatliche Verzinsung: Monatszins = Jahresrendite ÷ 12. Die Sparraten werden nachschüssig (am Monatsende) verzinst.
  • Endwert der Raten = Rate × ((1 + Monatszins)Monate − 1) ÷ Monatszins.
  • Startkapital = Startbetrag × (1 + Monatszins)Monate.
  • Wertzuwachs = Endkapital − eingezahlte Summe.
  • Ohne Abzug von Inflation, Kosten und Steuern, das Endkapital ist ein Bruttowert. Wer real rechnen will, gibt eine niedrigere Rendite ein.

Unverbindliche Modellrechnung auf Basis deiner Annahmen, keine individuelle Beratung, keine Rendite­garantie. Deine Angaben bleiben im Browser und werden nicht übertragen.

Der Rechner benötigt JavaScript. Die Grundrechnung: Dein Endkapital entsteht aus der eingezahlten Summe (Startkapital plus monatliche Sparrate × Anzahl der Monate) und dem Wertzuwachs durch Verzinsung und Zinseszins. Je länger die Laufzeit und je höher die erzielte Rendite, desto größer der Zinseszins-Anteil. Gern rechnen wir deinen Sparplan auch persönlich mit dir durch.

Was der Rendite-Rechner zeigt

Vermögen entsteht selten durch einen einzigen großen Wurf, sondern durch Beharrlichkeit: einen festen Betrag, Monat für Monat, über viele Jahre angelegt. Der Rendite-Rechner macht sichtbar, was daraus werden kann. Aus deiner monatlichen Sparrate, der Laufzeit, einer erwarteten jährlichen Rendite und einem optionalen Startkapital ermittelt er drei Größen: das voraussichtliche Endkapital, die insgesamt eingezahlte Summe und den Wertzuwachs, also den Teil des Vermögens, den nicht du eingezahlt hast, sondern der allein durch Verzinsung und Zinseszins entstanden ist. Genau dieser Wertzuwachs ist der Grund, warum sich frühes und regelmäßiges Sparen lohnt.

Wichtig vorweg, damit die Zahlen ehrlich bleiben: Der Rechner ist eine Modellrechnung auf Basis deiner Annahmen. Er verspricht keine Rendite und garantiert kein Ergebnis. Die tatsächliche Wertentwicklung einer Geldanlage schwankt, kann in einzelnen Jahren auch negativ sein und hängt von der gewählten Anlageform, ihren Kosten, der Steuer und dem Marktverlauf ab. Der Rechner rechnet außerdem nominal, blendet also Inflation, Produktkosten und Steuern bewusst aus. Wer diese Effekte einpreisen möchte, gibt einfach eine vorsichtigere Rendite ein.

Der Zinseszins: der stärkste Hebel beim Vermögensaufbau

Zinseszins bedeutet, dass nicht nur dein eingezahltes Kapital Erträge bringt, sondern auch die bereits erzielten Erträge weiter Erträge erwirtschaften. In den ersten Jahren wirkt das unscheinbar. Doch je länger das Geld arbeitet, desto stärker beschleunigt sich das Wachstum, weil eine immer größere Basis verzinst wird. Über zehn Jahre ist der Effekt spürbar, über zwanzig oder dreißig Jahre wird er zum entscheidenden Faktor: Am Ende einer langen Ansparzeit kann der Wertzuwachs die eingezahlte Summe erreichen oder sogar übersteigen.

Das erklärt eine oft unterschätzte Wahrheit der Geldanlage: Zeit schlägt Betrag. Wer mit 25 beginnt, eine kleinere Rate einzuzahlen, steht am Ende häufig besser da als jemand, der mit 40 eine deutlich größere Rate spart. Nicht weil er mehr eingezahlt hätte, sondern weil sein Geld fünfzehn Jahre länger für ihn gearbeitet hat. Genau diese Dynamik kannst du im Rechner ausprobieren, indem du die Laufzeit veränderst und beobachtest, wie überproportional das Endkapital reagiert.

Die vier Stellschrauben deines Sparplans

Vier Größen bestimmen, wie viel am Ende zusammenkommt. Der Rechner lässt dich mit allen vieren spielen, um ein Gefühl für ihre Wirkung zu bekommen.

1. Die monatliche Sparrate

Sie ist der Motor des Sparplans. Entscheidend ist weniger die perfekte Höhe als die Regelmäßigkeit: Ein Betrag, den du dauerhaft durchhältst, bringt mehr als ein hoher Beitrag, den du nach einem Jahr wieder stoppst. Viele beginnen mit einer moderaten Rate und erhöhen sie später, wenn das Einkommen steigt. Auch eine Dynamik, die die Rate jährlich automatisch anhebt, hilft, mit der Inflation Schritt zu halten.

2. Die Laufzeit

Wie oben beschrieben, ist die Zeit der stärkste Hebel. Jedes zusätzliche Jahr verlängert nicht nur die Einzahlungsphase, sondern lässt auch alle bisherigen Erträge länger mitwachsen. Deshalb lohnt sich der frühe Start mehr als das Warten auf den vermeintlich perfekten Zeitpunkt oder die höhere Rate.

3. Die erwartete Rendite

Sie hat großen Einfluss auf das Ergebnis, und ist zugleich die unsicherste Größe. Kleine Unterschiede in der jährlichen Rendite summieren sich über Jahrzehnte zu großen Unterschieden im Endkapital. Genau deshalb ist Vorsicht bei der Annahme wichtig: Wer sich reich rechnet, plant an der Wirklichkeit vorbei.

4. Das Startkapital

Ein vorhandener Einmalbetrag wird über die gesamte Laufzeit verzinst und trägt entsprechend viel zum Zinseszins bei. Du musst aber keines haben: Auch ein reiner Sparplan ohne Startkapital baut über die Jahre beträchtliches Vermögen auf.

Welche Rendite ist realistisch?

Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt von der Anlageform ab, und niemand kann die Zukunft garantieren. Als grobe Orientierung dienen langfristige Erfahrungswerte:

  • Tagesgeld und sichere Anlagen bringen meist nur wenige Prozent und schwanken mit dem allgemeinen Zinsniveau. Sie sind planbar, gleichen die Inflation aber oft kaum aus.
  • Breit gestreute Aktienanlagen, etwa weltweit anlegende ETF, erzielten über sehr lange Zeiträume im Durchschnitt grob 6 bis 8 Prozent pro Jahr, vor Kosten, Steuern und Inflation und mit teils erheblichen Kursschwankungen bis hin zu mehrjährigen Verlustphasen.
  • Einzelne Wetten auf bestimmte Aktien, Branchen oder Trends können mehr bringen, aber auch viel verlieren. Sie sind kein verlässliches Fundament für die Altersvorsorge.

Vergangene Durchschnittswerte sind keine Zusage für die Zukunft. Sinnvoll ist deshalb, eher konservativ zu rechnen, breit zu streuen und einen langen Atem mitzubringen. Trage im Zweifel lieber eine niedrigere Rendite ein und freu dich, wenn es am Ende mehr wird, nicht umgekehrt.

Was der Rechner bewusst nicht abbildet

Damit die Ergebnisse nicht schöner aussehen, als sie sind, legen wir offen, was fehlt. Der Rechner arbeitet mit der nominalen Rendite und zieht drei reale Bremsen nicht ab: die Inflation, die über Jahrzehnte spürbar an der Kaufkraft nagt; die Kosten der Anlage, etwa Fonds- und Depotgebühren; und die Steuern auf Erträge, in Deutschland vor allem die Abgeltungsteuer. In der Praxis mindern diese Faktoren das, was am Ende real übrig bleibt. Wer ein realistischeres Bild der künftigen Kaufkraft möchte, rechnet mit einer inflationsbereinigten, also niedrigeren Rendite, ergänzend zum Rentenlücken-Rechner, der bewusst durchgängig real in heutiger Kaufkraft rechnet.

Häufige Fehler beim Sparplan

  • Zu spät anfangen: Der teuerste Fehler. Jedes verlorene Jahr fehlt am Ende doppelt, weil auch die Erträge dieses Jahres nicht mehr mitwachsen.
  • Mit unrealistischer Rendite rechnen: Wer zweistellige Renditen unterstellt, plant an der Wirklichkeit vorbei. Vorsicht schützt vor Enttäuschung.
  • Kosten ignorieren: Hohe laufende Gebühren fressen über Jahrzehnte einen erheblichen Teil des Zinseszinses auf. Auf günstige, breit gestreute Produkte achten.
  • Bei Kursrückgängen aussteigen: Schwankungen gehören dazu. Wer im Tief verkauft, macht Buchverluste real. Ein langer Anlagehorizont federt das ab.
  • Den Sparplan vergessen anzupassen: Steigt dein Einkommen, darf auch die Rate mitwachsen, sonst sinkt sie real durch die Inflation.

Häufige Fragen

Was berechnet der Rendite-Rechner?

Der Rechner zeigt, wie sich ein Sparplan über die Zeit entwickelt. Aus deiner monatlichen Sparrate, der Laufzeit, einer erwarteten jährlichen Rendite und einem optionalen Startkapital ermittelt er drei Werte: das voraussichtliche Endkapital, die insgesamt eingezahlte Summe und den Wertzuwachs, also den Teil, der allein durch Verzinsung und Zinseszins entsteht. Alle Werte sind Modellrechnungen auf Basis deiner Annahmen, keine garantierten Ergebnisse.

Wie funktioniert der Zinseszins-Effekt?

Zinseszins bedeutet, dass nicht nur dein eingezahltes Kapital Erträge bringt, sondern auch die bereits erzielten Erträge weiter verzinst werden. Über kurze Zeiträume fällt das kaum auf, über Jahrzehnte wird es zum stärksten Hebel beim Vermögensaufbau: Der Wertzuwachs kann am Ende einen großen Teil des Endkapitals ausmachen. Deshalb ist die Laufzeit oft wichtiger als die Höhe der einzelnen Sparrate.

Welche Rendite ist realistisch?

Das hängt stark von der Anlageform ab. Tagesgeld und sichere Anlagen bringen meist nur wenige Prozent und schwanken mit dem Zinsniveau. Breit gestreute Aktienanlagen, etwa weltweite ETF, erzielten über lange Zeiträume grob 6 bis 8 Prozent pro Jahr im Durchschnitt, allerdings vor Kosten, Steuern und Inflation und mit teils erheblichen Kursschwankungen. Es gibt keine Garantie, dass die Vergangenheit sich wiederholt. Rechne deshalb lieber vorsichtig und plane einen langen Anlagehorizont ein.

Berücksichtigt der Rechner Inflation, Kosten und Steuern?

Nein. Der Rechner arbeitet mit der von dir eingegebenen nominalen Rendite und zieht weder Inflation noch Produktkosten noch Steuern ab. Das Endkapital ist also ein Bruttowert in heutigen Euro-Beträgen. In der Realität mindern laufende Kosten (zum Beispiel Fonds- oder Depotgebühren), die Abgeltungsteuer auf Erträge und die Geldentwertung durch Inflation die tatsächliche Kaufkraft. Wer real, also inflationsbereinigt rechnen möchte, gibt einfach eine niedrigere erwartete Rendite ein.

Warum lohnt sich ein früher Start so stark?

Weil der Zinseszins Zeit braucht, um zu wirken. Jeder zusätzliche Anlagejahr verlängert nicht nur die Einzahlungsphase, sondern lässt auch die bereits erzielten Erträge länger mitwachsen. Zwei Personen mit gleicher Sparrate und Rendite, aber zehn Jahren Unterschied beim Start, trennen am Ende oft Zehntausende Euro. Ein früher, dafür kleinerer Sparbeitrag schlägt deshalb häufig einen späten, größeren.

Ersetzt der Rendite-Rechner eine Anlageberatung?

Nein. Der Rechner liefert eine transparente Modellrechnung mit offengelegten Annahmen und ohne Renditeversprechen. Welche Anlageform zu dir passt, hängt von deinem Ziel, deinem Zeithorizont, deiner Risikobereitschaft und deiner steuerlichen Situation ab. Diese Fragen klären wir gern unabhängig und ohne Verkaufsdruck mit dir. Eine konkrete Steuerberatung ersetzt das Gespräch nicht.

Fachlich verantwortlich: Kredus

Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d GewO, Kredus, Essen. Beratung zu Vorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung, unabhängig und marktübergreifend. Vollständige Registerangaben im Impressum.

Quellen & Stand: Langfristige Renditewerte breit gestreuter Aktienanlagen als Orientierung aus gängigen Kapitalmarkt-Langzeitreihen (u. a. weltweite Aktienindizes); tatsächliche Werte schwanken und sind keine Zusage für die Zukunft. Der Rechner rechnet nominal, ohne Abzug von Inflation, Kosten und Steuern. Werte gerundet. Stand: Juli 2026.

Dieser Rechner und der Text dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Anlage-, Versicherungs- oder Steuerberatung. Geldanlagen sind mit Risiken bis zum Kapitalverlust verbunden. Die tatsächliche Wertentwicklung hängt von der gewählten Anlageform, ihren Kosten, der Steuer und dem Marktverlauf ab.

Nächste Schritte

Du siehst jetzt, welche Kraft ein regelmäßiger Sparplan über die Jahre entfalten kann. Wie viel du überhaupt zurücklegen solltest, hängt von deinem Ziel ab: Geht es um die Altersvorsorge, zeigt dir der Rentenlücken-Rechner, wie groß deine Lücke im Alter ist und welcher Sparbeitrag sie schließt. Willst du zugleich deine Arbeitskraft absichern, findest du im BU-Bedarfsrechner die passende Höhe deiner Berufsunfähigkeitsrente. Und wenn du deinen Vermögensaufbau in ein Gesamtkonzept einordnen möchtest, von der Vorsorge und Rente bis zur passenden Anlageform –, rechnen wir das gern gemeinsam mit dir durch. Unabhängig, kostenlos und ohne Verkaufsdruck.

Mach mehr aus deinem Sparbeitrag.

Wir ordnen deinen Vermögensaufbau ein und finden die Anlageform, die zu deinem Ziel und deinem Zeithorizont passt. Unabhängig, kostenlos, ohne Verkaufsdruck.

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